Entspannungsmethoden

die-drei

Meditation

Meditation bedeutet

  • gegenwärtig, im Hier und Jetzt zu sein – als Beobachter, stiller Zeuge, ohne Bewertung des Geschehens.
  • einfach da zu sein – ohne Ziele, Absichten und Aufgaben, etwas tun zu müssen.
  • den ständigen Strom der Gedanken zur Ruhe kommen lassen.
  • Achtsamkeit und Bewusstheit für den Alltag zu üben.
  • annehmen, was im Augenblick ist.
  • das Konzept des Ichs zu überschreiten und damit Stille, Leere, Freiheit, Weite, Sein und Frieden zu erfahren.
  • üben, Empfindungen, Gefühle und Gedanken bewusst wahrzunehmen.

Bei der Meditation kann es sich um eine stille oder geführte Meditation handeln.

Bei der stillen Meditation wird nicht gesprochen: man sitzt oder liegt in entspannter Haltung und richtet seine gesamte Aufmerksamkeit nach innen.

Bei der geführten Meditation wir der Klient angeleitet durch vorgelesenen Text oder Musik.

Progressive Muskelentspannung

Bei der progressiven Muskelentspannung (kurz PME) handelt es sich um ein Verfahren, bei dem durch die willentliche und bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht werden soll. Dabei werden nacheinander die einzelnen Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge zunächst angespannt, die Muskelspannung wird kurz gehalten, und anschließend wird die Spannung gelöst. Die Konzentration der Person wird dabei auf den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung gerichtet und auf die Empfindungen, die mit diesen unterschiedlichen Zuständen einhergehen. Ziel des Verfahrens ist eine Senkung der Muskelspannung unter das normale Niveau aufgrund einer verbesserten Körperwahrnehmung. Mit der Zeit lernt die Person, muskuläre Entspannung herbeizuführen, wann immer sie dies möchte. Diese körperliche Entspannung führt dann auch zu einer Entspannung des Geistes. Zudem kann die Entspannung der Muskulatur auch andere Zeichen körperlicher Unruhe oder Erregung reduzieren, wie beispielsweise Herzklopfen, Schwitzen oder Zittern. Darüber hinaus werden Muskelverspannungen aufgespürt und gelockert.

Yoga

Ankommen im Körper, Geist und Atem

Da Yoga ursprünglich aus Indien stammt, liegen die Wurzeln der Yoga-Philosophie im Hinduismus und Teilen des Buddhismus. Das Individuum wird hier als ein Reisender im Wagen des materiellen Körpers gesehen. Der Wagen ist der Körper, der Kutscher der Verstand, die fünf Pferde die fünf Sinnesorgane, der Fahrgast die Seele. Das Geschirr der Pferde wird im Indischen „Yoga“ genannt.

Die Übungen dienen der Harmonisierung der körperlichen Kräfte, der Vertiefung des Atems und der Beruhigung des Geistes.